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Aktueller Landesaktionsplan UN-BRK

Digital.Barrierefrei - einfach für alle

Verantwortliche Behörde
Senatskanzlei
Handlungsfelder
  1. Inklusion als gesamtstädtische Aufgabe
Bezug zur UN-BRK
  1. Artikel 4: Allgemeine Verpflichtungen
  2. Artikel 5: Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung
  3. Artikel 8: Bewusstseinsbildung
  4. Artikel 9: Zugänglichkeit
  5. Artikel 21: Meinungsfreiheit und Zugang zu Informationen
  6. Artikel 29: Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben
  7. Artikel 30: Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport
Titel der Maßnahme
Digital.Barrierefrei - einfach für alle
Beschreibung der Maßnahme

Hauptziel des Projekts ist es, die Umsetzung der digitalen Barrierefreiheit in allen Hamburger Behörden, Bezirksämtern und Landesbetrieben weiter voranzutreiben. Zentrale Vorgaben, dezentrale Umsetzung, digitale Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken und strukturell implementieren, um dezentral Zeit und Ressourcen zu sparen. Entwickeln von gemeinsamen Standards auf der Basis rechtlicher Grundlagen, um digitale Informationen für alle zugänglich zu machen, und zwar durch Beratungsangebote, Qualifizierungen und Wissenstransfer für alle Projektbeteiligten sowie aller Bürgerinnen und Bürger auf der Basis eines guten Akzeptanzmanagements.

Details zum Umsetzungsstand

Handlungsfeld Qualitätsstandards Das Projektteam wird - wissenschaftlich begleitetet von der HAW Hamburg im eGovernment-Studiengang – schrittweise ein Reifegradmodell entwickeln. Außerdem wird der Prozess der Vergabe bei IT-Beschaffungen mit der Finanzbehörde und Dataport mit Fokus auf das Kriterium der digitalen Barrierefreiheit inklusiver gestaltet. Handlungsfeld Kommunikation In Arbeit ist ein digitaler Content-Leitfaden zur barrierefreien Kommunikation in Wort und Bild für alle Beschäftigten der Stadt. Dazu gehören auch eine eigene Bilddatenbank für Illustrationen zu KI-basierten Übersetzungen in Einfache und Leichte Sprache mit einem KI-Sprachtool. Das Ziel: KI als Chance für mehr digitale Barrierefreiheit zu nutzen, auch in Kombination mit dem KI-Tool LLMoin. Außerdem werden die Beschäftigten der Stadt digital zugängliche Vorlagen aus dem Projektteam in einem zentralen Intranet-Portal finden – z.B. für Drucksachen und Protokolle, aber die Erklärung zum Datenschutz in Leichter Sprache. Die Marke Hamburg wird das Projektteam im Expertenrat gemeinsam mit der Wirtschaftsbehörde auch digital barrierefrei gestalten lassen. Handlungsfeld zugängliche IT Hier steht die Zusammenarbeit mit dem SK-Inhouse-Testpool aus Menschen mit verschiedenen Behinderungen und den Fachbereichen der Senatsämter, Behörden, Bezirksämter und Landesbetriebe im Fokus. Neue Technologien testet die Gruppe auf potenzielle digitale Barrieren, wobei das Feedback bereits im Entwicklungsprozess der IT-Produkte einfließt. Zugleich wird das digital barrierefreie Dokumentenmanagement von Word Dateien auf PowerPoint Dateien mit Unterstützung des PlugIns axes4 ausgeweitet. Handlungsfeld Wissenstransfer und Kompetenz Ein barrierefreies E-Learning-Format zu den Mindestkompetenzen digitaler Barrierefreiheit wird in Kooperation mit dem Projektteam in der Sozialbehörde pilotiert. Das fördert die Sensibilisierung zum Thema und macht praktisches Wissen messbar. Das Projektteam plant, dieses Format auf die gesamte Kernverwaltung auszuweiten. Zudem steht gemeinsam mit der neuen ITD-Zukunftsagentur die Konzeption und Umsetzung eines 20-Min.-Kurzformats "Digitale Barrierefreiheit-To-Go" für alle Beschäftigten und Führungskräfte an, ergänzend zur Fortbildungsreihe "Einfach für alle", bei der es um digitale Barrierefreiheit mit KI-Tools, in MS-Word, dem Intranet und als Kriterium einer inklusiven IT-Vergabe geht.

Status der Umsetzung
In Umsetzung